Wissenswertes

Unser Head-Greenkeeper informiert

Unser erfahrener Head-Greenkeeper Andreas Sept und sein Team leisten kontinuierlich hervorragende Arbeit. Der außergewöhnlich gute Platzzustand findet bei durchweg allen Golfern große Anerkennung.

Platz aktuell
Unsere aktuellen Schnitthöhen:
 Grüns = ca. 5 mm
 Abschläge & Vorgrüns  
= ca. 12 mm
 Fairways                              
= ca. 20 mm
 Semirough                               
= ca. 38 mm
 Semirough lang
= ca. 75 mm

Sicherheit: FORE

Der englische Ruf "FORE" zeigt dem Golfer an, dass er von einem fliegenden Golfball gefährdet ist. Am besten sollte man den Kopf nach unten nehmen und die Hände schützend über seinen Kopf halten. Es gibt immer wieder Unfälle durch fliegende Golfbälle, die zu Verletzungen oder sogar zum Tode führen. Ein Golfball erreicht beim Abschlag eine Geschwindigkeit von über 300 km/h, was mit einem Geschoss vergleichbar ist.

Achten Sie bitte immer auch auf die Greenkeeper, die auf dem Platz arbeiten. Auch wenn man manchmal denkt, dass die Greenkeeper einen nicht sehen – seien Sie sicher: Der Greenkeeper weiß genau, wo Sie sich auf dem Golfplatz befinden. Sein Verhalten dient nur zu seiner eigenen Sicherheit. Denn durch den Lärm der Maschine kann "ER" den Ruf nicht hören! Sobald "ER" in Sicherheit ist, wird er dieses durch Winken oder ein Handzeichen anzeigen.
     
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Das Greenkeeper-Team vom Golfhotel Balmer See

Pitchmarks – ein Thema für jeden Golfer

Jeder Golfspieler kennt die Problematik: Je nach Länge und Flugkurve eines Annäherungsschlages auf das Grün, hinterlässt der Golfball an der Aufschlagstelle eine deutliche Vertiefung. Wie tief diese „Pitchmark“ ausfällt, hängt auch von vielen Faktoren ab.
Die Wucht des Aufschlages beeinträchtigt nicht nur den Ballverlauf beim Putten, sondern verletzt auch die Gräser. Davon ist insbesondere der so wichtige Vegetationspunkt im Herz der Pflanze betroffen. Der Vegetationspunkt ist das Gewebe, in dem neue Blätter gebildet werden. Die Folge des Ballaufschlages ist daher ein zumindest gestörtes, wenn nicht gar gestopptes Gräserwachstum an diesen Stellen.

Was können Spieler, Greenkeeper und die Natur zur Beseitigung der Schäden tun?
Die wichtigste Sofortmaßnahme ist, dass der Golfspieler die Bodenvertiefung sofort beseitigt. Mit seiner Pitchgabel fährt er dazu drei- bis viermal seitlich unter die Vertiefung und hebt, durch Drehen, den Boden wieder an. Das lockert den Boden und gleicht die Unebenheiten aus. Damit hat der Spieler die Basis für eine schnelle und optimale Schadensbeseitigung gelegt. Es sollte aber auch im eigenen Interesse eines jeden Spielers liegen, für faire Bedingungen auf dem Grün mit Hinblick auf nachfolgende Spieler zu sorgen.

Mit einer Pitchgabel allein wird aber nicht die massive Wachstumsstörung behoben. Auch die Natur ist als Helferin gefragt. Im Frühjahr, der wachstumsstärksten Zeit, verwächst sich das Problem in 2 bis 3 Wochen. Im Herbst und Winter, wenn das Wachstum nachlässt oder ganz eingestellt ist, dauert es entsprechend wesentlich länger, bis die Pitchmarke verschwunden ist. Auch der Greenkeeper wird seinerseits Maßnahmen ergreifen, um das Gräserwachstum anzuregen und damit die Beschädigung zu beseitigen. Zuallererst ist das eine ausgeglichene und gleichmäßige Nährstoffversorgung. Sie macht die Pflanzen auch für solche physischen Schäden widerstandsfähiger. Daneben kommt den beiden klassischen Bodenverbesserungsmaßnahmen – Aerifizieren und Besanden – eine große Bedeutung zu. Beide Maßnahmen tragen dazu bei, Unebenheiten, wie etwa durch Pitchmarken, auszugleichen.

Kann man durch Pitchmarken entstandenen Schäden vorbeugen?
Nur begrenzt auf jeden Fall. Wichtig ist es sicherlich, den Boden nicht zu feucht werden zu lassen und für einen raschen Wasserabfluss zu sorgen. Daher sind eine gute Drainage und bodenverbessernde Maßnahmen auch vorbeugend wichtig. Dazu kommt selbstverständlich eine stets gleichmäßige Nährstoffversorgung, welche die Grasnarbe wüchsig erhält. Stress durch unnötige Belastung, ungleichmäßigen oder zu tiefen Schnitt oder auch Trockenheit sollten vermieden werden. Darüber hinaus kann auch eine dünne Filzschicht auf der Grasnarbe helfen, Schäden zu reduzieren. Diese Schicht schützt den Boden ein wenig vor der Wucht des Balles und trägt dazu bei, dass die „Beule“ nicht so tief wird.

(Quelle: www.golf.de)